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Das Immunsystem kann auch Corona: Aktuelle Erkenntnisse

Wir sahen uns nicht in der Position, spezifische Textbeiträge zu SARS-CoV-2 zu verfassen. Allerdings erreichten uns immer mehr Anfragen von verunsicherten Menschen. Nicht alle sind zu unseren Kunden zu rechnen und nicht alle erwärmen sich für unsere Produkte.

Gesundheit | Physiotherm Infrarotkabinen | Vor 5 Monaten

Offensichtlich besteht aber ein massives Interesse an Information zu diesem komplexen Thema. So entstand der Gedanke, die Antworten auf die vielen Fragen in einem Text zusammenzufassen.

Wir legen Wert darauf, dass die Antworten/Aussagen durch Originalarbeiten belegbar sind. Aber natürlich ändern sich die Erkenntnisse schnell und so müssen ggf. Aussagen revidiert werden. Wir versuchen, die Information aktuell zu halten.

 

Zum Nachdenken

Ende Februar erschien der erste Text zum Thema „Das Immunsystem kann auch Corona“. Niemand ahnte, dass wir uns kurz darauf als Statisten in einer Art Dystopie mit weltweiten Ausgangsbeschränkungen wiederfinden werden. Und niemand ahnte, dass die Überschrift bereits eine mögliche Teilerklärung dieser Pandemie vorwegnahm.

SARS-CoV-2 wird durch das Immunsystem so gut abgeblockt, dass über 80% der Infizierten die Infektion nicht bemerken oder nur unter leichten Erkältungssymptomen leiden. Die Vermehrung der Viren in den infizierten Zellen des Mund-, Nasen- und Rachenraum kann jedoch stattfinden. Über den Zeitraum von ca. 1 Woche scheiden vermutlich selbst symptomlos Infizierte mit ihrem Speichel hohe Konzentrationen infektiöser Viren aus – ohne es zu wissen.

SARS-CoV-2 konnte sich so unbemerkt fast explosionsartig ausbreiten, bis immer mehr Menschen infiziert wurden, deren Immunsystem durch andere Faktoren geschwächt war. Die Zahl schwerer Verläufe der SARS-CoV-2-Infektion – der COVID-19-Erkrankung – nahm zu.

Die Pandemie aufgrund SARS-CoV-2 ist ein komplexes Thema mit immer noch vielen Unbekannten.

Selbst Experten können sich nur schrittweise vorarbeiten und nur durch „enge Beobachtung“, die besonderen Eigenschaften der neuen SARS-CoV-Variante aufdecken. Für Journalisten und Politiker sind die Begrifflichkeiten und Zusammenhänge schwer zu erklären und einzuordnen, zumal der „Gegner“ unsichtbar bleibt. Ob Nachlässigkeit in der Berichterstattung oder Absicht, viele Meldungen schrecken mit Infizierten- und Todeszahlen. Sie vergessen, dass die Angaben mit der Einwohnerzahl des jeweiligen Landes korreliert werden müssen. 3 Millionen Infizierte entsprächen in den USA unter 1%, in der Schweiz wäre dies ein Drittel der Bevölkerung.

Trotz der „Lockdown-Lockerungen“ in verschiedenen Ländern, beunruhigen aber weiter fast jeden Tag ähnlich lautende Negativbotschaften zu Sterblichkeit, Wirtschaftseinbruch sowie dauerhaften Freiheits- und Lebensbeschränkungen: fast, als wolle man „es“ herbeireden. Die Psychologie kennt dafür den Begriff der sich „selbsterfüllenden Prophezeiung“.

Jeder weiß, dass diese Pandemie – wie andere große Krisen auch – Veränderungen in die Gesellschaft und deren Verhalten bringen wird. Dafür muss man nun kein „Experte“ sein. Und auch die Experten wissen nicht, wie sich die Dinge entwickeln werden. Einige der Veränderungen sind aber sicher längst überfällig. Wäre es nicht immer schon sinnvoll gewesen, Verkäufer offener Lebensmittel einen Mundschutz tragen zu lassen?

Muss das eigene Leben von ständigem Entertainment fremdbestimmt sein? Depressionen und Burnout nahmen in den letzten Jahren wieder zu, trotz der „Work-Life-Balance“. Offenbar forderte der gesellschaftliche (Mitmach-)Druck der sozialen Medien und der „Spaß- und Freizeitgesellschaft“ seinen Tribut. Wer traute sich noch, ein paar „Couch-Potato-Abende“ mit sich selbst zu genießen? Wer konnte „überleben“, ohne ständiges Entertainment durch Dritte? Wer war sich noch selbst genug?

Es sind zwar die negativen Nachrichten, die sich gut verkaufen. Wichtiger aber sind die viel zahlreicheren, positiven Meldungen, die Optimismus, Lebensfreude und Elan so vieler Menschen in unserer Gesellschaft widerspiegeln. Es gibt tatsächlich wesentlich mehr Gründe zu Optimismus:
Nein, die Menschheit stirbt nicht aus und nein, die Wirtschaft wird nicht untergehen.

Dennoch: Der Mensch sucht nach Erklärungen und Antworten: Sind die Maßnahmen der Behörden überzogen? Gehört nicht auch SARS-CoV-2 zur Familie der Coronaviren, die jedes Jahr für Erkältungskrankheiten verantwortlich sind. Ist das SARS-CoV-2 ein „schwarzes Schaf“ und viel gefährlicher? Kann ich an dem Virus sterben? Oder steckt etwas ganz anderes dahinter?

Leider ist Unsicherheit der ideale Nährboden für selbsternannte „Experten“. Sie versprechen einfache Erklärungen, nur mit dem Ziel, eigene Botschaft zu verbreiten. „Cui bono?“ – „Wer profitiert?“ Der Reiz an derartigen Ausführungen verliert sich schnell, wenn Autor und Botschaft einer Prüfung unterzogen werden.

In Zeiten der Isolation ist es ein guter Rat, den Konsum von Nachrichten zu beschränken und die „Informationskanäle“ kritisch zu hinterfragen.

 

Sind die Beschränkungen überzogen?

Die behördlichen Maßnahmen sind nicht überzogen und sollten strikt befolgt werden. Die Experten wissen immer noch nicht genug, um belastbare Modellrechnungen zur SARS-CoV-2-Pandemie durchführen zu können.

Es ist unbekannt, wie hoch die Durchseuchung und die Immunität in der Bevölkerung ist. Daher ist auch unbekannt, wie viel Prozent der infizierten Menschen jeweils symptomlos bleiben, nur Erkältungssymptome zeigen, schwerer erkranken, ein Intensivbett benötigen oder sogar versterben.

Die Lockerungsmaßnahmen der Regierung sind aufgrund der aktuellen Situation durchaus sinnvoll. Nun liegt es an jedem Einzelnen die vorgegeben Schutzmaßnahmen wie beispielsweise häufigeres Händewaschen, Abstand halten trotz Maskenpflicht einzuhalten. Auch die Jahreszeit und das damit einhergehende Verlagern der Aktivitäten nach Draußen, wärmere Temperaturen, stärkere UV-Strahlung sowie höhere Feuchtigkeit, verringern das Infektionsrisiko.
Daher wird die zweite Welle nicht für den Sommer erwartet. Erst mit den fallenden Temperaturen im Herbst/Winter werden die Infektionen wieder steigen. Aber schon im Sommer muss die Politik auf Sicht fahren, indem sie sich stetig an aktuellen Daten orientiert und aufgrund dieser handelt. In der aktuellen Situation ist dies die einzig sinnvolle Vorgehensweise.

 

Wie kann das sein?

Der RT-PCR-Test (reverse transcriptase poly chain reaction) arbeitet ähnlich dem DNA-Test der Polizei. Er sucht nach dem Viruserbgut und bietet derzeit die einzige Möglichkeit, einen Ausscheider zu erkennen und zu isolieren. Durch einen Nasen-Rachen-Abstrich werden Speichel und oberflächliche Schleimhautzellen gewonnen. Mit Hilfe der RT-PCR wird dann in diesem Material nach dem Viruserbgut gesucht.

Der RT-PCR-Test kann nur dann positiv sein, wenn bei einem Infizierten die Virusvermehrung im Nasen-Mund-Rachenbereich bereits begonnen hat und er aktuell Ausscheider ist. Ein Virus besteht aus einer Eiweiß-Fetthülle, die das Erbgut beherbergt. Die Phase der Freisetzung „kompletter“ und damit infektiöser Viren, dauert in der Regel 5 – 10 Tage. Danach lassen sich für einige Tage oft noch Virenteile (Einzelteile für die Virushülle und das Erbgut) nachweisen. Diese Einzelteile können aber keine Krankheit auslösen.

Der RT-PCR-Test ist sehr sensibel, hat aber zwei Nachteile:

  • Er spricht nur während der Zeit der Ausscheidung an. Davor und danach ist er „blind“.
  • Er kann zudem nicht zwischen einem intakten, infektiösen Virus und einem Erbgutbruchstück unterscheiden. Ob aktive Viren vorliegen, lässt sich nur durch das „Anzüchten“ in einer Zellkultur klären. Gelingt es, war es ein intaktes Virus.

Da die PCR-Testkapazitäten bislang immer noch nicht ausreichen, konnten und können nicht alle Menschen mit Erkältungssymptomen untersucht werden. Es ist daher unbekannt, wie viele „normale“ Erkältungen auf „SARS-CoV-2“ zurückzuführen waren und sind. Ferner liegen auch keine Zahlen darüber vor, wie viele Menschen infiziert waren, ohne es zu bemerken. Die Menschen aus diesen beiden Gruppen könnten nun gegen SARS-CoV-2 immun sein und würden die Infektionskette in der Gesellschaft unterbrechen.

Der Vergleich der Zahlen von „positiv oder negativ auf SARS-CoV-2 getesteten Personen“ kann leider auch kein ausreichend klares Bild über die Durchseuchung der Bevölkerung liefern. Eine Veränderung der Zahlen mag zudem einer Ausweitung der Testaktivitäten oder einer Veränderung der Testindikationen (wer wird getestet, wer nicht) geschuldet sein. Da in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Vorgehensweisen praktiziert wurden, lassen sich diese Daten auch nicht abgleichen.

Ähnlich verhält es sich mit den Angaben zur „Letalität“ (Sterblichkeitsrate). Es ist essenziell, die Durchseuchung zu kennen. Waren oder sind 10 Millionen Menschen infiziert, bedeuten 10.000 Sterbefälle eine Letalität von 0,1%. Waren oder sind nur 100.000 Menschen infiziert, käme man bei 10.000 Sterbefälle eine Letalität von 10%.

Wesentlich ist auch die Frage, ob ein Mensch tatsächlich „durch“ SARS-CoV-2 gestorben ist oder dieser Infekt nur „zufällig auch vorlag“. So unglaublich dies angesichts der TV-Bilder klingen mag, in der „Gesamtsterblichkeit“ hat sich im Vergleich zu den Vorjahren in Deutschland bisher kaum ein „Anstieg“ durch SARS-CoV-2 feststellen lassen.

Wie gesagt, man weiß einfach noch viel zu wenig.

Als gesichert kann gelten, dass bestehende Vorerkrankungen, schlechte Lebensumstände, eine hohe Virendosis und das Alter das Risiko erhöhen, an COVID-19 zu erkranken. Davon sind in Deutschland immerhin ca. 25% der Bevölkerung betroffen.

 

Wie können die Durchseuchung und Immunität in der Bevölkerung festgestellt werden?

Auch dies ist ein schwieriges Feld. Nicht jeder, der eine SARS-CoV-2-Infektion durchgemacht hat, wird eine spezifische Immunität entwickeln. Liegt eine Immunität vor, ist immer noch unklar, wie lange diese bestehen bleibt. Hier wird es sicher Unterschiede zwischen den Menschen geben.

Eine erworbene, spezifische Immunität liegt vor, wenn sich im Blutserum Antikörper finden, die spezifisch gegen SARS-CoV-2 gerichtet sind. Der Nachweis muss allerdings so genau sein, dass er nicht auf vorhandene Antikörper gegen ein anderes der zahlreichen Corona-Familienmitglieder „hereinfällt“.

Allerdings ist bisher unklar, warum viele Menschen von ihrer SARS-CoV-2-Infektion rein gar nichts mitbekommen. Deren Immunsystem konnte ja das „neue Familienmitglied“ ebenfalls noch nicht „kennen“. Tatsächlich mehren sich Hinweise, dass es „generelle“ Antikörper gegen die Corona-Familie geben kann. Diese könnten auch gegen den neuen Verwandten (SARS-CoV-2) wirken.

Wie ist das zu erklären? Coronaviren sind jedes Jahr für 15 – 30% der „üblichen“ Erkältungen verantwortlich. So „völlig unbekannt“ konnte das „neue Virus“ also für das Immunsystem nicht sein. Man konnte SARS-CoV-2 klar der „Corona-Familie“ zuordnen.

Worin gleichen sich die Familienmitglieder? Zum einen in Teilen des Erbgutes und zum anderen in großen Teilen der Virenhülle. Beim „Tuning“ wird „Bewährtes“ beibehalten.

Die Hülle des Virus weist sogenannte „Epitope“ auf. Diese markanten Strukturen entscheiden mitunter darüber, auf welche Zelle das Virus spezialisiert ist. Das Virus kann eine Zelle nur infizieren, wenn seine Hülle zu einem Rezeptor auf der Zelloberfläche passt (Schlüssel-Schloss-Prinzip). Darüber hinaus dienen diese spezifischen Hüllenstrukturen aber dem Immunsystem als unverwechselbarer Angriffspunkt für Antikörper.

Nutzt ein neues Corona-Virus zufällig ein Hüllenteil, gegen das bei einer früheren Corona-Infektion bereits Antikörper gebildet wurden, ist die Abwehr vorbereitet. Nutzt das Virus aber Hüllenteile, die bei vorangegangenen Corona-Infektionen von untergeordneter Bedeutung (kein guter Angriffspunkt) waren und/oder völlig neu sind, liegen u.U. keine Antikörper vor, die gegen das neue Virus wirken.

Es wird noch einige Zeit dauern, bis man hier klarer sieht und die Immunitätslage in der Bevölkerung besser einschätzten kann.

 

Ist die RT-PCR dann noch erforderlich?

Die Antikörpertests können die RT-PCR nicht ersetzen. Die Antikörper werden erst Tage nach dem Beginn der Virusausscheidung im Blut „erkennbar“. Aktive Ausscheider lassen sich auf diesem Weg also nicht rechtzeitig finden.

Der RT-PCR-Test ist allerdings aufwändig und sein Ergebnis liegt erst nach Stunden vor.

Ein neues Testverfahren versucht, die aus Eiweiß und Fetten bestehende Virushülle mit Antikörpern sichtbar zu machen. Werden im Nasen- Mund- Rachenabstrich Virusproteine gefunden, zeigt das dieser Test in wenigen Minuten an. Der Infizierte kann sich dann isolieren, um andere nicht anzustecken.

Beide Testziele bleiben essenziell. Der direkte Virennachweis im Nasen- Mund- Rachenabstrich und der Nachweis von Antikörpern im Blut (Ausscheider / Immunität).

Aussagefähige und sichere Antikörpertests wurden in den letzten Wochen in verschiedenen Labors etabliert. Parallel starteten epidemiologische Studien, die bis Ende April / Mitte Mai – zumindest durch Zwischenauswertungen – belastbarere Daten liefern können, um Infektionswege, Durchseuchung, Erkrankungshäufigkeit und Sterblichkeit sicherer abschätzen zu können.

Auf Grundlage der Studienergebnisse wird man – in Einklang mit den Besonderheiten der einzelnen Länder – die Beschränkungen schrittweise wieder aufheben.

 

Verantwortliche müssen mit dem „Worst-Case-Szenario“ rechnen.

Die Aussagen zur Gefährlichkeit und Verbreitung von SARS-CoV-2 beruhen auf mehr oder minder fundierten Schätzungen. Es lässt sich nicht mit ausreichender Sicherheit vorhersagen, wie stark die Gesundheitssysteme belastet werden könnten. Genau darin liegt die Problematik.

Die Letalität (also die Sterblichkeitsrate) wird, je nach Experten, auf über 2 Prozent oder auf unter 0,5 Prozent geschätzt. Diese Prozentzahl bezieht sich auf Infizierte. Ein Infizierter muss allerdings nicht krank werden. Verschiedene Arbeitsgruppen nehmen an, dass nur 10 Prozent der Infizierten schwere Symptome entwickeln. Eine Arbeit aus Italien geht davon aus, dass mehr als 50 Prozent der Infizierten keinerlei Symptome zeigen.

In welchem Umfang aber die „symptomlos Infizierten“ zu den „Ausscheidern“ zählen, weiß man wiederum nicht. Eine Arbeit aus China zeigt, dass ein symptomloser Ausscheider versehentlich alle Restaurantbesucher angesteckt hatte, die im Luftstrom „seiner“ Klimaanlage saßen.

Das Einzige, was man sicher weiß

Dank seiner Besonderheiten kann sich SARS-CoV-2 sehr schnell ausbreiten und ist hoch ansteckend. Das Virus hat möglicherweise das Potential, in wenigen Wochen 10 – 40 Millionen Menschen zu infizieren.

Was bedeuten die Begriffe „Verdopplungszahl“ und „Basisreproduktionszahl“ (R0)?
Zu Anfang der „Krise“ war es das Ziel, die Zeit für eine „Verdopplung der Infektionen“ zu vergrößern. Das ist einfach nachzuvollziehen: Hätte man, ausgehend von 1000 infizierten Menschen, jeden 3ten Tag (Mitte März Deutschland) eine Verdopplung der Neuinfektionen, stünde man nach 36 Tagen bei einer Zahl von 10 Millionen. Würden von diesen Menschen wiederum nur 10% eine stationäre Behandlung benötigen, wären innerhalb von 5 Wochen 1.000.000 Betten auf Isolierstationen erforderlich.

Die „Besorgnis“ war also durchaus berechtigt. Der „Verteilungskampf um Klopapier“ mag uns eine Vorstellung davon vermittelt haben, was unsere Gesellschaft erwarten könnte.

Derzeit liegt die Verdopplungszeit (Deutschland) bei über 40 Tagen. Damit wurde „die Basisreproduktionszahl“ (R0) als Parameter wichtig. R0 liegt nun schon seit längerem bei ca. „1“. Jeder Infizierte steckt also einen weiteren Menschen an. Die Zahl der Infizierten bleibt dadurch konstant. Das hört sich zunächst gut an, ist aber nicht unproblematisch. Die Gesellschaft lebte in den vergangenen Wochen mit massiven Kontakteinschränkungen. Durch deren Aufhebung, kann R0 schnell wieder ansteigen und sich die „Verdopplungszeit“ drastisch verkürzen.

Ein erneuter „Lockdown“ könnte die Folge sein.

Wie lange müssen wir mit Beschränkungen leben?

In Anbetracht der vielen unbekannten Faktoren, kann das derzeit niemand seriös vorhersagen. Auch nicht, wie derartige Beschränkungen und Vorsichtsmaßnahmen letztlich ausgestaltet sein werden.

Vermutlich werden die in Teil 2 des Textes „Immunsystem kann auch Corona“ genannten Möglichkeiten zur Prävention ausreichen, um die Verbreitung von SARS-CoV-2 auf ein verträgliches Maß zu beschränken; immer vorausgesetzt man darf mit der Vernunft der Menschen rechnen.

Wird ein spezifisch wirksames Medikament gegen die durch SARS-CoV-2 ausgelöste Lungenerkrankung COVID-19 gefunden, ändert sich die Situation grundlegend. Ebenso, wenn es gelingt, einen wirksamen Impfstoff zur Verfügung zu stellen. Entsprechende Forschungen und auch schon klinische Studien laufen weltweit.