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  • Physiotherm Infrarotkabinen bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018

Physiotherm Infrarotkabinen bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2018

Im Spitzensport sind Wärmeanwendungen bereits fester Bestandteil moderner Trainingskonzepte. So auch beim englischen Nationalspieler Harry Kane, der die Infrarotkabine selbst bei der Weltmeisterschaft in Russland mit im Gepäck hat.

Mit Harry Kane nach Russland

Im Mai 2017 staunte der Infrarotkabinen-Verkäufer im Londoner Physiotherm Shop nicht schlecht, als Fußballstar Harry Kane durch die Tür spazierte und sich zu Infrarotwärme und Infrarotkabinen informierte. Den Weg in den Shop fand der Spieler der englischen Nationalelf nach dem Rat seines Personal Trainers. Regelmäßige Wärmeanwendungen sollten nach dessen Meinung dabei helfen, die Leistung Kanes weiter zu optimieren und gezielt zu regenerieren. Der Fußballprofi war letztendlich so überzeugt, dass die Infrarotkabine auch bei der Weltmeisterschaft in Russland nicht fehlen durfte. Auf Instagram posiert der Star vor der Infrarotkabine.

Wirkung von Wärme

Ganzkörperanwendungen mit Wärme – Anwendungen also, bei denen der gesamte Organismus „durchwärmt“ wird – finden immer häufiger ihren Platz im Trainingsplan von Spitzensportlern. Als besonders schonend und effizient haben sich die Ganzkörper-Durchwärmungsanwendungen in Niedertemperatur-Infrarotkabinen erwiesen.

Diese funktionieren nach einem speziellen Prinzip: Die Wärmeeffekte sollen vor allem in der Körperschale – Muskulatur, Bindegewebe, Knochen, Gelenke – zur Entfaltung kommen ohne im Körperkern künstliches Fieber zu erzeugen. In der Körperschale liegen die Gewebetemperaturen deutlich unter der Körperkerntemperatur von ca. 37°C. Um eine schonende und effiziente Durchwärmung des Körpers zu erreichen, arbeiten die Infrarotkabinen mit einer Raumtemperatur zwischen 27 und 35°C. In jenem Temperaturbereich muss der Körper keine Energie zur Wärmeregulation aufwenden, die Blutbahnen zwischen Haut und Körperkern sind offen.

Dabei erfolgt die Wärmezufuhr in der Infrarotkabine ausschließlich über den Rückenstrahler. Treffen die Infrarotstrahlen auf den Körper, werden sie von den obersten Hautschichten aufgenommen, in Wärme umgewandelt und dringen so nicht weiter in den Körper ein. Im Gegensatz zu Saunaanwendungen springt das Hitze-Alarmsystem des Körpers jedoch nicht an – das heißt, der Zustrom des erwärmten Blutes wird bis zum Körperinneren zugelassen.

Die Körperkerntemperatur steigt so von Beginn kontinuierlich und langsam an. Über die Durchblutung und die Blutverteilung wird die zugeführte Wärme dann schrittweise von innen nach außen verteilt. So kommt es zu einer besseren Durchblutung, zu einer gezielten Entspannung der Muskeln und zu einer besseren „Durchsaftung“ des Gewebes. Das heißt, der Körper regeneriert schneller und das Verletzungsrisiko wird minimiert.

Viel Wärme im Profifußball

Nicht verwunderlich also, dass es Infrarotanwendungen nun zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Russland geschafft haben. Aber auch in der Deutschen Bundesliga sind Infrarotkabinen inzwischen bei vielen Vereinen ein gängiges Mittel der Physiotherapeuten zur Behandlung der Spieler. Dies gilt gleichermaßen für die Vorbereitung auf die Saison, begleitend zum Training, in der Regenerationsphase oder auch nach Verletzungen.

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