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Entspannt aus dem Büro – so funktioniert‘s

Wissen Sie, was Entschleunigung bedeutet? Es ist ein Phänomen, das derzeit genauso angesagt ist, wie Iyengar, Ashtanga oder Vinyasa. Kennen Sie nicht? Macht nichts. Sie müssen kein Yoga-Fan sein, um sich im Alltag richtig zu verbiegen

Gesundheit und Wellness | Julia Kopp | 9 Monaten ago

Versuchen Sie es mit ein bisschen Entspannung. Was Sie brauchen: Eine gute Anleitung und einen eisernen Willen. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Büromenschen sitzen durchschnittlich 80.000 Stunden in ihrem Leben. Für einen erwachsenen Büroarbeiter, der sich nach der Arbeit auf das Sofa bequemt, sind das 11,5 Stunden täglich. Rückenschmerzen hallo!

Bewegender Bürostuhl

Vielsitzer sollten im Job ganz bewusst auf regelmäßige Bewegung achten – oder sich auf den richtigen Bürostuhl setzen, wie zum Beispiel den I-Medic von Physiotherm und Wagner. Er besteht aus dem hochmodernen und beweglichen Dondola-Sitzgelenk, das auf professionelle 3D-Infrarotstrahler trifft, welche den Bewegungsapparat tiefenwärmen. Der Infrarotstrahler werden direkt über ein Ladekabel oder über einen Akku betrieben Das Besondere am Dondola-System: Es gibt keine fixierte Verbindung zum unteren Stuhlteil, sondern das Gelenk bleibt flexibel. So werden Mikrobewegungen freigesetzt und die Wirbelsäule entlastet. Das System fundiert auf zwei wissenschaftlichen Studien mit erstaunlichem Ergebnis: Zwei Drittel der Probanden litten unter weniger Rückenschmerzen und fast die Hälfte aller Teilnehmer fühlte sich allgemein wohler.

Schräge Blicke – na und?!

Keinen I-Medic zur Hand? Dann versuchen Sie es mit gezielten Entspannungs- und Dehnübungen. Machen Sie einen runden Rücken, einen „Katzenbuckel“, indem Sie Ihren Oberkörper auf den Oberschenkeln ablegen. Kopf hängen lassen und 20 Mintuen halten. Für mehr Intensität die Knöchel umgreifen und ziehen. Strecken Sie sich danach genüsslich durch: Setzen Sie sich aufrecht auf den Stuhl, die Schulterblätter berühren die Rückenlehn. Arme nach oben strecken, einatmen und so weit wie möglich nach hinten ziehen. Die Arme dabei vollkommen getreckt lassen. Fünf Sekunden halten. Lösen. Und dann legen Sie Ihre beiden Hände auf die Schultern und kreisen die Schultern vor und zurück. Ein Power-Booster für Ihre Muskulatur! Schräge Blicke der Kollegen? Die können Sie einfach weglächeln.

Neigen Sie zu Nackenschmerzen? Dann haben wir eine Übung, die Sie ganz heimlich für sich machen können, ohne, dass die Kollegen seltsam schauen: Drücken Sie Ihre Zunge so fest wie möglich an den Gaumen. Dadurch lockern Sie die Unterlippe. Diese ist wiederum mit dem Hals- und Schultermuskelbereich verbunden.

Power (N)-App

Zücken Sie Ihr Smartphone und entspannen Sie. Mit der richtigen App. Wer regelmäßig entschleunigt, der wird ruhiger, ausgeglichener und leistungsfähiger.

Die Achtsamkeits-App

Sie gibt Ihnen geführte Mediationen zwischen drei und 30 Minuten vor. Die App hat eine Erinnerungsfunktion und Sie können Buch führen. Im App Store erhältlich für 2,99 Euro, im Google Play Store für 1,79 Euro.

Calm

Stille oder Ruhe heißt die Calm-App wörtlich übersetzt. In Form von rauschenden Wellen oder Regentropfen hilft diese App, in einen entspannten Zustand zu gelangen. Die Meditationsmusik gibt es kostenlos zum Downloaden.

Breathing Zone

Oder Sie atmen einfach mal tief durch – mit der Breathing Zone. Die App hilft Ihnen beim Erlernen von Atemtechniken mit entspannender Musik. Die Breathing Zone ist für 1,99 Euro im Google Play Store und für 3,99 Euro im Apple-Store erhältlich.