• Die beste Wärme auf 5.200 m

Die beste Wärme auf 5.200 m

Das Basislager des Mount Everest: Hier hoffen Alpinisten unter teils extremen Bedingungen auf die Chance, den höchsten Punkt der Erde erreichen zu können. Seit kurzem ist auf 5200 m Höhe auch eine Helferin aus den Tiroler Bergen zu Besuch: Die Physiotherm Infrarotgondel. In den nächsten Wochen garantiert sie mit der besten Wärme von Physiotherm Regeneration und Erholung für die Extremsportler. Doch wie kam es, dass eine Gondel zur weltweit höchsten Infrarotkabine wurde?

Physiotherm | Physiotherm Infrarotkabinen | Vor 2 Monaten

Station 1: Die Spieljochbahn im Zillertal/Tirol

Ursprünglich transportierte die Gondel Sportbegeisterte mit der Spieljochbahn in die Zillertaler Bergwelt. Nach ihrer wohlverdienten Pension sollte sie jedoch nicht einfach entsorgt werden: In liebevoller Kleinstarbeit wurde sie zur mobilen Wellnesslösung für den Außenbereich. Umgesetzt wurde das Projekt mit den Produktentwicklern Tarantik & Egger, die bereits Erfahrung in der Entwicklung einer Saunagondel hatten.

Station 2: Die Transformation

Bei der Transformation der Gondel zur Infrarotkabine gab es vorab einige Fragen zu beantworten: Wie konnte ohne nennenswerte Isolierung in dem sehr kleinen Raum die für die Infrarotanwendung ausschlaggebende Thermoneutralzone geschaffen werden? Wie konnte die Herausforderung einer gleichmäßigen Wärmeverteilung gelöst werden, ohne die Gondel mit Heizstrahlern vollzupflastern? Nach Messungen und Versuchen – das Entwicklungsteam nahm dafür sogar einige Stunden in einer Kühlkammer in Kauf – war der integrierte Saunaofen schließlich die optimale Lösung. Der große Vorteil: Die Gondel kann so optional als Sauna bzw. Biosauna verwendet werden.

Station 3: Der Berg ruft (wieder)

Passenderweise war es die Verleihung des Tiroler Innovationspreises, die den Expeditionsveranstalter Lukas Furtenbach (Furtenbach Adventures) und Physiotherm Geschäftsführer Josef Gunsch zusammenbrachte. Es entstand die Idee, die Infrarotgondel im Zuge der nächsten Everest Expedition mit ins Basislager auf 5200 m zu nehmen. Von etwaigen Hindernissen ließen sich die beiden innovationsaffinen Unternehmer nicht abschrecken: Das Energieproblem – aufgrund der strengen Umweltbestimmung waren weder Generatoren noch Solarenergie eine Option – wurde letztendlich mit einer ultramodernen Brennstoffzelle des deutschen Herstellers New Enerday gelöst. Der Reise der Tiroler Gondel auf den höchsten Berg der Welt stand somit nichts mehr im Weg.

Station 4: Das Basislager des Mount Everest

Der Mount Everest ist für viele ein Sehnsuchtsort und Sinnbild absoluter Freiheit. Die Alpinisten sind jedoch auch extremen Situationen ausgesetzt: von Temperaturen bis zu unter -40° C über starke Windböen bis hin zu totaler Exponiertheit. Inmitten dieser widrigen Bedingungen in der Infrarotgondel ein paar Momente innehalten zu können und Wärme zu genießen, wirkt Wunder für die Regeneration. „Der Duft nach heimischem Zirbenholz und sanfte Musik sorgen für zusätzliche Entspannung – und ein komplett neues Erlebnis am Everest“, freut sich Lukas Furtenbach. Damit die Gondel die Tiroler Berge in der Ferne nicht ganz vergisst, bekommt sie Besuch aus der Heimat: Im Mai reist Josef Gunsch, Geschäftsführer von Physiotherm, zum Basislager des Mount Everest, um direkt vor Ort zu berichten.

Station 5: Weiter Gutes tun

Auch für die erfahrenste Gondel wird es irgendwann Zeit, den Berg hinter sich zu lassen. Zum zweiten Mal in ihrem Leben soll die Infrarotgondel deshalb nach der Mount Everest Expedition ins Tal zurückkehren, wo sie in der Region nachhaltig verwendet werden soll. Ob es die Gondel auf ihre alten Tage noch einmal auf den Berg zurück zieht wird sich zeigen – bis zu diesem Zeitpunkt wird sie sie weiterhin mit der besten Wärme Menschen und ihre Gesundheit unterstützen.