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Atempause: Einfache Entspannungstipps für die eigenen vier Wände

In stressigen Zeiten nehmen wir oft wenig Rücksicht auf unser Ruhebedürfnis. Gerade dann wäre es aber notwendiger denn je, sich einen Rückzugs- und Erholungsort zu schaffen. Doch es muss nicht gleich ein tropisches Eiland sein oder ein großer Wellnessurlaub. Es genügt eine Insel im Alltag. Betreten Sie diese Insel am besten in den eigenen vier Wänden. Denn Ihr Zuhause hat das Zeug zum wahren Wellness-Paradies: Vom wohlig-warmen Badewannen-Gefühl bis zur minzig-frischen Kopfmassage.

Erholung richtig in Szene setzen

ERHOLUNG RICHTIG IN SZENE SETZEN

Es braucht nicht viel, um das Badezimmer in ein Spa umzuwandeln. Duftkerzen und Aromasticks sorgen für das richtige Klima, eine CD mit sanften Melodien für die musikalische Untermalung. Das Bad sollte gut beheizt sein. Wer es romantisch mag, verstreut frische Rosenblätter. Vergessen Sie nicht, einen Bademantel und ein vorgewärmtes Laken griffbereit zu platzieren.

Badeöl

WELLNESS IN DER WANNE

Das Badewasser sollte nicht heißer als 35 °C sein. Als Badezusatz sind ätherische Öle geeignet, die sich beim Bad entfalten. Der intensive Duft regt die Hormonausschüttung an. So wirkt etwa Lavendel entspannend und beruhigend, Eukalyptus entzündungshemmend und Myrte besonders hautpflegend. Die Öle nicht pur ins Wasser träufeln – das kann Hautreizungen auslösen. Deshalb die Dufttropfen mit einem natürlichen Emulgator mischen, beispielsweise mit zwei Esslöffeln Honig, etwas Sahne oder einer Tasse Milch. Auch Badesalz kann mit ätherischen Ölen angereichert werden. Den Aroma-Mix erst kurz vor dem Einsteigen in die Wanne geben, eine Handtuchrolle in den Nacken legen und – entspannen. Zwanzig Minuten Badedauer sind ausreichend.

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Gesichtspflege

ENTSPANNUNG FÜR DEN KOPF

Manche schwören auf die heiß-kalte Dusche, um den Kreislauf anzukurbeln. Dabei gibt es doch angenehmere Stimmungsmacher.

Unser Vorschlag: Eine Kopfmassage mit konzentrierter Minz-Lotion wirkt Wunder. Einen Tropfen auf die Fingerspitzen geben, kreisend in die Schläfen massieren, dann den Nacken hochfahren bis zum Scheitel.
Und für den Körper: eine Lavendel-Dusche mit anschließendem Rosen-Peeling.

ERFRISCHUNG FÜR HAUT UND HAAR

Gesichtsmasken sollte man während des Badens auftragen, damit sie einwirken können. Das Gesicht zuvor gründlich reinigen. Ein Gesichtsdampfbad öffnet die Poren; die Haut wird aufnahmefähiger für die nachfolgende Pflege. Dafür den Kopf etwa fünf Minuten über eine Schüssel mit heißem Wasser halten, das mit ätherischem Öl angereichert wird.

Eine Gesichtsmaske lässt sich leicht selbst mixen: Eine zerdrückte Banane, zwei Esslöffel Quark und ein Eigelb cremig rühren und auf dem Gesicht verteilen.

Zeitgleich kann auch die Pflegekur in das Haar einmassiert werden. Währenddessen zwei mit kalter Milch getränkte Wattepads auf die Augen legen. Die in der Milch enthaltenen Proteine reduzieren Schwellungen und vertreiben Müdigkeitsspuren. Nach ungefähr zwanzig Minuten sollte die Maske abgenommen und eine Gesichtscreme einmassiert werden. Sanftes Kneten verschiedener Gesichtspartien kurbelt die Durchblutung an und verbessert die Nährstoffversorgung im Gewebe.

WARMES FÜR HAND UND FUSS

Die Hände fünf Minuten mit einem Handbad verwöhnen. Besonders reichhaltig: Ein warmes Olivenölbad mit einigen Spritzern Zitronensaft. Für nachhaltige Feuchtigkeit eine Lotion zum Abschluss auftragen. Die Füße sind im Winter besonders beansprucht. Ihnen wird als erstes Wärme entzogen. Ein Fußbad, angereichert mit drei Tassen Vollmilch und einer halben Tasse Olivenöl, heizt auf und macht die Haut schön weich. So lässt sich die rissige Hornhaut an Fersen und Ballen feilen. Anschließend die Pflege auftragen. Mit einer selbst erwärmenden Creme beugt man zudem erneuten Frostfüßen vor. Bei extrem trockener Haut an den Füßen hilft eine Olivenöl-Packung: Angewärmtes Öl einmassieren, die Füße mit Frischhaltefolie bedecken und zehn Minuten einwirken lassen.

Zu Hause wohnt die Ruhe

ZUHAUSE WOHNT DIE RUHE

Der Phantasie und Kreativität, Ihr Zuhause in einen Wellness-Tempel zu verwandeln, sind keine Grenzen gesetzt. Einzig Sie selbst entscheiden, was Ihnen gut tut und was nicht. Aber eines ist sicher: Ihr Wohlbefinden wird es Ihnen danken!

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