Gesundheit & Infrarot

FAQs

Warum keine Infrarot A Strahlung?

Es ist für Physiotherm entscheidend, keinen Anteil im Infrarot A Bereich zu haben, da das Infrarot A nur im medizinischen Bereich unter ärztlicher Aufsicht angewandt werden soll. Studien über Hautschädigungen durch Infrarot A sind existent, die schädliche Wirkung aber noch nicht bewiesen. Trotzdem bzw. deswegen will sich Physiotherm nicht in diesen Risikobereich begeben und verzichtet zur Gänze auf Infrarot A im Strahlungsspektrum. Für eine Anwendung mit intensivem Schwitzen ist dies nicht notwendig, da einzig entscheidend die in den Körper eingebrachte Wärme ist. Diese wird mit dem Physiotherm System optimal auf den menschlichen Körper abgestimmt.

Was ist das Besondere an den Physiotherm Strahlern?

Der Physiotherm Infrarotstrahler wurde in Kombination mit der Physiotherm Steuerung speziell für die Anwendung in Infrarotkabinen zur direkten Bestrahlung der Anwenders entwickelt.
Durch die direkte Bestrahlung des Rückens und der folgenden Energie-/Wärmeaufnahme in den Körper über den Blutkreislauf ist es möglich, dass der Anwender schon bei Kabineninnenraumtemperaturen ab 30°C intensiv zu schwitzen beginnt und somit eine schonende und belastungsfreie Anwendung garantiert wird. Die Körperkerntemperatur steigt dabei kontinuierlich, leicht und somit vollkommen schonend für den Körper um ca. 0.2-0.5°C

Wie lange habe ich auf die Physiotherm Kabine Garantie?

Wir sind von unserer Qualität so überzeugt, dass wir unseren Kunden auf das "Herzstück" der Kabine, die Infrarot-Heizelemente eine lebenslange Garantie geben. Auch hier beweisen wir Einzigartigkeit. Sicher ist sicher. Physiotherm ist eben langlebige Markenqualität made in Tirol.

Was ist die Einzelplatzsteuerung?

Mittels der Einzelplatzsteuerung kann die Intensität jedes einzelnen Anwenderplatzes individuell geregelt werden. So kann bei Kabinenmodellen mit zwei oder mehr Anwenderplätzen die Intensität der Strahler noch besser auf das Wärmeempfinden jedes einzelnen Anwenders angepasst werden - individuelles Wohlfühlen pur.

Was ist das Physiotherm Prinzip?

Das Physiotherm Prinzip unterscheidet sich von der Funktionsweise einer Sauna, einer Biosauna oder einer anderen handelsüblichen Wärmekabine.

Die Besonderheit des Physiotherm Prinzips liegt in der Niedertemperatur-Infrarottechnik.
In der Physiotherm Infrarotkabine liegt die Lufttemperatur zwischen angenehmen 30 °C und 37 °C. In diesem Temperaturbereich sind Wärmeaufnahme und Wärmeabgabe eines unbekleideten, ruhenden Menschen im Gleichgewicht. Der Körper muss keine Energie aufwenden, um sich zu wärmen oder zu kühlen. Er befindet sich in einer „ thermisch neutralen Umgebung“. Das bedeutet, das die körpereigene Wärmeregulation „ in Ruhe“ ist. Der Organismus kann nun über die Haut leicht Wärme aufnehmen und leicht wieder an die Umgebung abgeben. In der Physiotherm Infrarotkabine wird dem Körper zusätzliche Wärme ausschließlich über die Strahler im Rückenbereich zugeführt.
Durch das Physiotherm Prinzip wird die Wärmeanwendung besonders gut verträglich. Sie ist mit einem milden Ausdauertraining für das Herzkreislaufsystem vergleichbar.

Infrarotkabine bei Schwangerschaft

Physiotherm hat keine eigenen Untersuchungen mit schwangeren Frauen durchgeführt. In der Literatur finden sich aber zahlreiche Arbeiten, in denen man den Einfluss der finnischen Sauna auf eine Schwangerschaft untersucht hatte. Negative Auswirkungen wurden hier bei unkomplizierten Schwangerschaften nicht beschrieben, im Gegenteil finden sich durchaus positive Aspekte. Konsens besteht wohl darüber, dass eine Überhitzung (künstliches Fieber) zu vermeiden ist und in jedem Fall der behandelnde Arzt befragt werden sollte.
Während der Physiothermanwendung ist die Belastung für das Herzkreislaufsystem deutlich geringer, sie entspricht etwa langsamem Radfahren mit 10 km/h. Die Körperkerntemperatur wird um 0,2 – 0,3°C erhöht, was im Bereich der physiologischen Tagesschwankung liegt. Aus diesen Daten lässt sich kein erhöhtes Risiko durch die Nutzung der Physiothermkabine ableiten. Da die Infrarotstrahlung weder das Kind, noch das Fruchtwasser oder die Gebärmutter erreichen und direkt beeinflussen kann, ist auch hier keine Gefährdung zu erkennen.

Ungeachtet dessen:
Jede Schwangerschaft verläuft individuell und nur Ihr behandelnder Arzt kann kompetent entscheiden, ob ein erhöhtes Risiko durch die Nutzung der Physiothermkabine vorliegt. Bitte ziehen Sie daher Ihren Arzt zu Rate, dem Sie ggf. mit den Ergebnissen aus der Sicherheitsstudie (link) behilflich sein können.

Infrarotkabine während der Stillzeit

Physiotherm hat keine eigenen Untersuchungen zu möglichen Veränderungen der Muttermilch durch die Anwendung der Kabine durchgeführt. Eine wie auch immer geartete, direkte Beeinträchtigung der Muttermilch durch die Infrarotstrahlung ist aber nicht zu erwarten, da die Infrarotstrahlung nicht zum Drüsengewebe vordringen kann.

Durch die erhöhte Durchblutung kann die Milchproduktion angeregt werden. Zu beachten ist in jedem Fall der erhöhte Flüssigkeits- und Mineralbedarf durch die Milchproduktion und zusätzlicher Flüssigkeits- und Mineralverlust durch das Schwitzen. Gerade während der Stillzeit muss hier einem Ausgleich in erhöhtem Maße Rechnung getragen werde.

Infrarotkabine bei Venenerkrankungen

Sollten Sie an einer frischen Thrombose leiden, müssen Sie die Kabine meiden. Ihr behandelnder Arzt kann beurteilen, wann eine erhöhte Durchblutung (erhöhter Blutrückstrom über die Venen) des betroffenen Beines wieder gefahrlos erfolgen kann.

Varizen (Krampfadern) stellen zunächst keine Anwendungsbeschränkung dar. Da Physiotherm bewusst auf Strahler im Unterschenkelbereich verzichtet, wird die Anwendung in aller Regel auch gut vertragen. Da aber das Venensystem während der Anwendung mehr Blut zum Körper zurückführen muss, kann es in seltenen Fällen – bei schwer geschädigtem Venensystem – zu einem Spannungsgefühl im Unterschenkel kommen. Die Transportkapazität der Venen hat dann ihre Grenze erreicht. Ggf. können Sie die Beine auf einen kleinen Schemel stellen (10 – 15 cm reichen in der Regel aus), um den hydrostatischen Druck in den unteren Venen zu minimieren. Ferner können Sie eine weiche (Schaumstoff) Sitzunterlage nutzen, die Sie bitte mit einer üblichen Aluminiumfolie gegen den Strahler schützen. Durch eine geeignete Sitzunterlage wird die Druckverteilung (Sitzen) im Oberschenkel verbessert und der Blutrückstrom in den Venen erleichtert. Achten Sie auch darauf, dass Hüfte und Knie möglichst wenig abgewinkelt sind; auch dies erleichtert den Blutrückstrom aus den Beinen.

Infrarotkabine bei Implantaten

Anders als z.B. Mikrowellenstrahlung oder magnetische Wechselfelder, kann Infrarotstrahlung nicht in den Köper eindringen. Das bedeutet, Implantate, gleich welcher Art, können durch Infrarotstrahlung nicht direkt erwärmt werden. Im direkt bestrahlten Rückenbereich werden durch die direkte Wärmeleitung in die Tiefe von 2 cm, Temperaturen von 38°C erreicht. Die Körperkerntemperatur wird während einer Physiothermanwendung um 0,2 – 0,3°C erhöht, was der physiologischen Schwankungsbreite entspricht. Implantate müssen aber so ausgelegt sein, dass sie selbst hohes Fieber (Temperaturen bis 42°C) des Trägers ohne Probleme überstehen.

Eine Einschränkung besteht lediglich bei Implantaten – z.B. Pumpen – die über einen aussenliegenden Zugang gesteuert oder versorgt werden. Eine direkte Bestrahlung von Schläuchen, Kabeln oder der  Hautdurchtrittsstelle ist zu vermeiden.

Infrarotkabine bei einem Herzschrittmacher

Wie andere Implantate, werden auch Herzschrittmacher nicht durch Infrarotstrahlung beeinflusst. Die in der Kabine messbaren, elektromagnetischen Felder liegen weit unter den Werten, die als möglicherweise problematisch angesehen werden.

Infrarotkabine bei Kreislaufproblemen

Kreislaufprobleme stellen per se zunächst keine Kontraindikation (Gegenanzeige) dar. Die durch die Physiothermanwendung angeregte Blutumverteilung trainiert das Gefäßsystem und kann langfristig sowohl die Hypertonie als auch die Hypotonie günstig beeinflussen.

Infrarotkabine bei Hypotonie

Im Falle einer Hypotonie ist vor allem auf eine ausreichende Mineral- und Flüssigkeitszufuhr zu achten.

Infrarotkabine bei Hypertonie

Während der Anwendung kommt es – bedingt durch die schrittweise Blutumverteilung – zu einer geringfügigen Steigerung des systolischen („oberen“) Wertes. Im Falle einer schweren Hypertonie ist daher darauf zu achten, dass eine medikamentöse Einstellung gegeben ist. In beiden Fällen kann die regelmäßige Physiotherm-Anwendung auf Basis des Gefäßtrainings zu einer Linderung der Beschwerden beitragen.

Infrarotkabine bei Erkältung

Gerade wenn eine Erkältung droht, lohnt sich der Besuch der Kabine, wenn keine Anwendungsbeschränkungen wie  z.B. bestehendes Fieber oder akute bakterielle Infektionen vorliegen. Achten Sie darauf, dass Sie sich nach dem Verlassen der Kabine warm – auch Füße und Kopf – einpacken.

Infrarotkabine für Kinder

Das von Physiotherm entwickelte Niedertemperatur-Infrarot-Prinzip kann von Kindern genutzt werden. Es ermöglicht ein angenehmes, natürliches Schwitzen bei Temperaturen ab bereits 30° Celsius.

Beachten Sie bitte die unten angeführten Richtwerte. Diese wurden unter Berücksichtigung der aktuellen Literatur und unserer jahrelangen Erfahrung erstellt.

Kinder sollten nie ohne Begleitung von Erwachsenen die Kabine nutzen. Spielsachen kann man natürlich mit in die Kabine nehmen, oder aus Kinderbüchern vorlesen, so geht die Zeit schnell vorbei und Langeweile kommt gar nicht erst auf.
Da bei Kindern die Körperoberfläche im Verhältnis wesentlich größer ist als bei Erwachsenen, nehmen Kinder im Verhältnis auch wesentlich mehr Wärme auf. Die Sitzungsdauer und die Intensität sollten daher reduziert werden.

Bitte achten Sie darauf, dass auch Kinder vor und nach der Anwendung Wasser trinken.

Empfehlungen für Eltern:

    0-1 Jahre: Babys bis 12 Monate sollten nur im Arm der Mutter mit in die Kabine, nicht länger als 10 Minuten.

    1-3 Jahre: Kleinkinder im Alter von ein bis drei Jahren sollten mindestens 10 cm  Abstand zum Strahler einhalten, nicht länger als 10 Minuten.

    3-6 Jahre: Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren sollten mindestens 5 cm Abstand zum Strahler einhalten, nicht länger als 15 Minuten.

Wann darf ich nicht in die Infrarotkabine?

Bei Schwangerschaft, Erkrankungen (z.B. Sensibilitätsstörungen auch nach Behandlungen der Haut, Lähmungen, Epilepsie, Bluthochdruck, Narben im Rückenbereich, Implantate mit außenliegendem Zugang) oder der Einnahme von Medikamenten insbesondere bei der Einnahme von Medikamenten welche das Wärmeempfinden beeinträchtigen können, sprechen Sie bitte vor der Benützung der Kabine mit Ihrem Arzt.

Bitte verzichten Sie auf die Anwendung bei Fieber, akuten Infektionen und Entzündungen, frischen Verletzungen, Thrombosen, unter Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie nach einem Sonnenbad oder Solariumsbesuch.

Bei sonstigen Erkrankungen können Sie gerne mit Ihrem Physiotherm Berater sprechen. Gerne leiten wir Ihre Anfragen an die medizinisch, wissenschaftliche Abteilung weiter.

Was ist Infrarotstrahlung?

Als Infrarotstrahlung (kurz IR-Strahlung, auch Ultrarotstrahlung) bezeichnet man in der Physik elektromagnetische Wellen im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und der längerwelligen Terahertzstrahlung. Infrarotstrahlung ist ein Teil der Wärmestrahlung.

Was muss man bei der Aufstellung der Kabine beachten?

Um einen geraden Stand der Physiotherm Infrarotkabine zu gewährleisten, stellen Sie sicher, dass der Untergrund fest, waagrecht und eben ist. Unebenheiten der Standfläche müssen ausgeglichen werden.
Elektrischer Anschluss:
Die Anschlusssteckdose muss mit max. 16A abgesichert sein. Für Modelle mit max. 2 Anwenderplätzen ist eine 12A Sicherung ausreichend. Die Verwendung eines FI Schutzschalters wird empfohlen.

  • Der Standort der Infrarotkabine muss vor Spritzwasser geschützt sein.

  • Die Luftfeuchtigkeit sollte jener in normalen Wohnräumen entsprechen. Ist das nicht möglich, muss ein entsprechender Feuchtigkeitsausgleich - z. B. durch Be- und Entlüften des Raumes - geschaffen werden. Die maximale relative Luftfeuchtigkeit sollte 95 % nicht übersteigen (nicht kondensierend).

  • Die optimale Umgebungstemperatur für Ihre Physiotherm Infrarotkabine entspricht der gewöhnlichen Wohnraumtemperatur (20 °C und darüber).

  • Ist die Umgebungstemperatur niedriger als die Wohnraumtemperatur (zwischen 15 und 20 °C), wird empfohlen, die Physiotherm Infrarotkabine vorzuheizen. Die Dauer hierfür ist abhängig von der im Aufstellungsraum herrschenden Raumtemperatur.

  • Bei Umgebungstemperaturen unter 15 °C kontaktieren Sie bitte vor Montagebeginn Ihren Physiotherm Berater oder unseren Kundendienst.

  • Im aufgebauten Zustand darf die Physiotherm Infrarotkabine von außen nicht mechanisch beansprucht werden (z. B. durch Hochdruckreiniger).

  • Der Aufstellungsort sollte so gewählt werden, dass das Steuerelement auf der Rückseite jederzeit zugänglich bleibt (z. B. auch durch Verrücken der Physiotherm Infrarotkabine). Falls diese Punkte nicht berücksichtigt werden, kann dies negative Auswirkungen auf die Funktion, die Langlebigkeit und auch auf die Optik Ihrer Physiotherm Infrarotkabine haben!

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